ANDREAS WDOWIAK · ABEFFEKT GMBH · MEHR ALS ZEHN JAHRE ENTWICKLUNG
Über uns: Eine persönliche Frage wurde zum Ausgangspunkt von YourLoveCode
Warum passen Menschen zusammen? Warum wirkt eine Verbindung selbstverständlich, während eine andere trotz Anziehung und Engagement nicht dieselbe Entwicklung nimmt? Und warum lassen sich solche Unterschiede durch öffentliche Vorstellungen von Schönheit nur unzureichend erklären?
YourLoveCode entstand aus der Beschäftigung mit diesen Fragen. Sein Ausgangspunkt ist persönlich, seine Entwicklung umfasst Beobachtung, Vergleich, Literaturarbeit und die Konstruktion eigener Analyseverfahren. Diese Ebenen gehören zusammen – ohne dieselbe Funktion zu erfüllen.
Die Frage nach einer neuen Beziehung
In seiner veröffentlichten Entstehungsgeschichte beschreibt Andreas Wdowiak die Situation nach seiner Scheidung. Er suchte nicht zuerst nach einem Geschäftsmodell, sondern nach einer Antwort auf die Frage, wie er eine passende Partnerin für eine neue Beziehung finden könnte.
Ein Beitrag in „Psychologie Heute“ über Partnerwahl wurde zu einem frühen Impuls. In der Quellenangabe der Geschichte wird die Ausgabe Januar 1997 genannt. Die Begegnung mit diesem Text und ein anschließendes Gespräch lenkten seine Aufmerksamkeit auf Ähnlichkeit, Intuition und energetische Wechselwirkung.
Aus der Frage „Wie finde ich die passende Partnerin?“ entwickelte sich die weitergehende Frage: Welche Struktur wird wirksam, bevor wir eine Begegnung als besonders, schön oder vertraut beschreiben?
Die Ausgangsthese: Es gibt keine universelle Passung
Wenn ein Mensch für viele attraktiv ist, folgt daraus nicht, dass er für alle derselbe Partner wäre. Umgekehrt ist Schönheit innerhalb einer Beziehung kein bloßer Ersatz für ein unerreichtes Ideal.
Die Grundidee von YourLoveCode ist deshalb nicht, Schönheit aus der Partnerwahl zu entfernen. Sie besteht darin, die gegenseitige Wahrnehmung zweier Menschen zum Ausgangspunkt zu machen. Im Modell des Projekts ist diese Wahrnehmung mit Ähnlichkeit und Energiesynchronizität verbunden.
Nicht die Frage nach dem attraktivsten Menschen, sondern die Frage nach der konkreten Verbindung wird untersucht.
Damit verbindet sich ein gesellschaftliches Anliegen: Junge Menschen sollen ihren Wert und ihre Chancen auf Beziehung nicht ausschließlich aus Bildern ableiten, die für ein möglichst großes Publikum erzeugt werden.
Von der Idee zu den Analyseverfahren
Über mehr als zehn Jahre wurden Vergleichsverfahren entwickelt, Anwendungen erprobt und Ergebnisse zusammengetragen. Die Projektdokumentation nennt 120.000 Vergleichsdaten und insgesamt mehr als 100 Analyseverfahren.
Die Basisanalyse und die Premiumanalyse sind das praktische Ergebnis dieser Arbeit. Sie verwenden die im jeweiligen Produkt vorgesehenen Eingaben, um ein Profil der Energiesynchronizität zu berechnen. Die öffentlich beschriebenen Ergebnisfelder, der Verfahrensumfang und ausgewählte vollständige Beispielanalysen bleiben zugänglich. Weiterführende Fallreihen werden im Katalog mit ihrem jeweiligen Zugangsstatus ausgewiesen.
Die Entstehungsgeschichte erläutert auch den Bezug zu Datumsstrukturen und zur pythagoreisch geprägten Zuordnung von Buchstaben und Zahlen. Diese Bezüge gehören zur Entwicklung der YLC-Verfahren. Ihre Nennung ersetzt jedoch nicht die Beschreibung dessen, was das jeweilige Verfahren tatsächlich berechnet.
Dass ein theoretischer Rahmen Genetik, Psyche und Energie behandelt, bedeutet beispielsweise nicht, dass bei einer Datumseingabe eine DNA-Probe oder eine physiologische Messung erhoben wird. Die praktische Berechnung und der umfassendere Erklärungsrahmen müssen aufeinander bezogen, aber voneinander unterschieden werden.
Persönliche Erfahrungen sind Teil der öffentlichen Dokumentation
YourLoveCode beschränkt seine Beispiele nicht auf bekannte Personen. Auch die eigenen Erfahrungen des Ideengebers sind Bestandteil der Darstellung.
Vier veröffentlichte Konstellationen werden ausdrücklich unterschiedlich benannt: eine 15-jährige Beziehung, eine 7-jährige Beziehung, eine 7-jährige Verliebtheit und ein Date.
Diese Unterscheidung bewahrt einen wichtigen Gedanken. Ein Analyseprofil ist eine Ebene. Verliebtheit, Kontakt und eine über Jahre gelebte Partnerschaft sind weitere Ebenen, die sich nicht einfach ineinander übersetzen lassen.
Die persönlichen Beispiele zeigen zudem den Einfluss von Bildern, beruflichem Umfeld und sozialer Sichtbarkeit. Die Analyse steht nicht außerhalb dieser Geschichte. Sie wird innerhalb eines Lebens gelesen, in dem Nähe, Erwartungen und Möglichkeiten gleichzeitig wirken.
Die persönlichen Texte und Ergebnisgrafiken gehören deshalb zur öffentlichen Geschichte des Projekts: Sie zeigen nicht nur, welche Fragen zur Entwicklung geführt haben, sondern auch, wie die Ergebnisse im Zusammenhang mit tatsächlichen Erfahrungen gelesen werden.
Warum die Geschichte der Zwillinge dazugehört
Das Gedankenexperiment mit Taylor, Emily und Ellie konzentriert dieselbe Fragestellung in einer anderen Form.
Die Schwestern besitzen eine nahezu gleiche genetische und sichtbare Ausgangslage. Dennoch entwickeln sie unterschiedliche Lebenswelten. Emily wird öffentlich sichtbar und teilt eine persönliche Geschichte mit Taylor. Ellie ist nicht austauschbar mit ihr, obwohl beide zunächst fast gleich aussehen.
Daran wird erkennbar, warum YourLoveCode Ähnlichkeit nicht isoliert behandelt: Erst in Resonanz, Kontext und Zeit wird ihre relationale Bedeutung sichtbar.
Die eigene Geschichte erklärt, woher das Projekt kommt. Die Geschichte der Zwillinge erklärt, wie sein Modell denkt. Das eine ist veröffentlichte Biografie; das andere ein ausdrücklich erzähltes Gedankenexperiment.
Welche Rolle wissenschaftliche Bezüge spielen
Das Projekt verbindet eigene Modellbildung mit Literatur und Forschung aus unterschiedlichen Disziplinen. Diese Quellen erfüllen verschiedene Aufgaben.
Untersuchungen zur Partnerähnlichkeit eröffnen konkrete empirische Bezüge. Die von der University of Colorado Boulder beschriebene Untersuchung von 2014 fand genetische Ähnlichkeit innerhalb ihrer Stichprobe verheirateter Paare. Eine Arbeit aus dem Umfeld des Josep Carreras Leukemia Research Institute von 2022 untersuchte genetische Gemeinsamkeiten bei nicht verwandten Doppelgängern. Sie erforschte Gesichtssimilarität, nicht den Erfolg des YLC-Algorithmus. [P1, P2]
Die im Projekt aufgegriffenen Bezüge zu Freud eröffnen die Frage nach unbewussten Mustern der Partnerwahrnehmung. Sie werden nicht als wörtlicher Beleg dafür verwendet, dass ein bestimmter YLC-Algorithmus schon von Freud beschrieben worden wäre. Psychologische Literatur erschließt Wahrnehmung und Bindung; die pythagoreische Tradition ist dagegen Teil der historischen Bezugslinie des Namensmodells. Physikalische und philosophische Texte erweitern die Fragen nach Information, Resonanz und Wirklichkeit. Die Matrix-Seite bewahrt diese Breite und macht die Unterschiede zwischen Befund, Übertragung und Hypothese erkennbar.
Diese Quellen werden nicht als ein einziger Beweis zusammengerechnet. Sie erklären unterschiedliche Teile des Wissenshintergrunds, vor dem die eigenen Verfahren und Aussagen des Projekts stehen.
Warum daraus eine Wissensbibliothek geworden ist
Eine Zahl erklärt noch nicht, wie ein Mensch seinen Partner wahrnimmt. Deshalb ist neben den Analysen eine umfangreiche Wissenswelt entstanden: Schönheit und Selbstbild, Medien und Vergleich, Resonanz und Synchronisation, offene Systeme, kulturelle Verstärkung und Entwicklung über Zeit.
Die Bibliothek richtet sich nicht nur an Menschen vor einer Partnerentscheidung. Sie erschließt auch, was die Frage nach der Paarbildung über den Umgang mit Bildern, Erwartungen und anderen Menschen erkennen lässt.
Die wichtigsten Grundlagen, die Entstehungsgeschichte und eine ausgewählte Gruppe vollständiger Praxisfälle bleiben öffentlich. Der Wissenszugang erschließt die vollständigen erweiterten Beiträge sowie die als erweitert gekennzeichneten Ergebnisgrafiken und Vergleichsreihen. Damit wird die mehrjährige Arbeit weitergeführt, ohne ihren öffentlichen Einstieg zu verlieren.
Wer hinter YourLoveCode steht
Andreas Wdowiak ist der Ideengeber und Entwickler des Projekts. ABeffekt GmbH ist das Unternehmen hinter YourLoveCode.
Der Anspruch ist, Partnerwahl nicht nur als Liebesgeschichte oder Ergebnisanzeige zu präsentieren, sondern ihre biologischen, psychologischen, sozialen und medialen Zusammenhänge verständlich zu machen.
Quellen zu den Forschungsbezügen
[P1] University of Colorado Boulder: „People more likely to choose a spouse with similar DNA, finds CU-Boulder study“, 19.05.2014.
[P2] Joshi et al.: „Look-alike humans identified by facial recognition algorithms show genetic similarities“, Cell Reports 40(8), 111257, 2022. DOI: 10.1016/j.celrep.2022.111257.
